BUM Einführung Die BUM Software wird auf einem Kunden SAP R/3 System 4.6c oder höher installiert. Dazu wird von uns ein Transport mit den BUM - Sourcen ausgeliefert. Ferner wird ein zweites Paket von BUM - Sourcen mit ausgeliefert, dass auf den entsprechenden Zielsystemen (das sind die R/3 - Systeme für die Rollen erzeugt werden und Userzuweisung stattfinden soll) installiert wird. Der Kunde läßt auf den Zielsystemen den sogenannten BUM – Export laufen. Mit diesem nur lesenden Programm werden alle relevanten Daten zu den Rollen und Usern ausgelesen (z.B. Transaktion, Objekte, Felder, Feldwerte, User und deren Texte, usw.). Die Export - Daten stellt der Kunde zur Verfügung. Diese Export -Daten werden als BUM – Import in unser BUM – Referenzmodell (logisch, strukturierte und praxiserprobte Sammlung von Transaktionen für die einzelnen Funktionen im R/3) geladen. Das neutrale BUM – Referenzmodell wird nun zu einem Kunden spezifischen Referenzmodell erweitert. Dem Kunden wird eine Liste aller Z- und Y- Transaktion und Objekte übersandt. Die Z- und Y- Transaktionen und Objekte sind nun logisch in das Referenzmodell einzupflegen. Das Kunden spezifische Referenzmodell stellen wir zur Verfügung und führen ein grundsätzliches Customizing der BUM – Software durch. Durchschnittlich benötigen wir auf unserer Seite für diese Vorarbeiten zwischen 3 und 4 Tage. Auf Kundenseite fallen wenige Stunden Arbeit an für das Einspielen der Transporte, Starten der entsprechenden Programme und Zusendung der Daten. Ab diesem Zeitpunkt kann mit der Software gearbeitet werden. Für die Rollenerstellung stehen uns nun zwei Wege zur Verfügung. Der klassische Weg ist mit der Fachabteilung (Keyuser, Modulbetreuer, usw.) sich in Workshops die Feldwerte und Orgstrukturen (jedes Template des BUM – Referenzmodells versteht sich als abgeleitet Rolle) zu erarbeiten, abzustimmen. Je nach SAP - Modul (FI, CO, BC, ISU, MM, usw.), den einzustellenden Feldwerten und den zu erstellenden Orgstrukturen erstreckt sich ein Workshop über wenige Stunden bis zu wenigen Tagen (1 bis 3). Dieses Verfahren ist bereits sehr schnell. Ein durchschnittliches SAP - R/3 - System mit ca. 1.000 Usern kann in weniger als 20 Tagen mit neuen Rollen, basierend auf dem BUM – Referenzmodell, aufgebaut werden. Der zweite Weg ist der über die Massenzuweisungsfunktionen des BUM. Hier werden die Feldwerte und Orgstrukturen mit Werten in Masse den Templates zugewiesen. Um diesen Weg beschreiten zu können, müssen die Feldwerte und die organisatorischen Trennkriterien (Orgstrukturen) bekannt sein. Bei einem vergleichbaren R/3 - System wie oben sind die Feldwerte und Orgstrukturen in ca. 2 Tagen eingepflegt. Ein weiterer Tag sollte auf die Kontrolle der Templates verwendet werden und um die noch offenen Punkte festzuhalten. Die Klärung der offenen Punkte kann in wenigen Minuten oder Tagen erledigt sein, da hier in der Regel interne Abstimmungen zu erfolgen haben. Nach der Generierung der Rollen im BUM, stehen die Rollen im Zielsystem (PFCG), der BUM - Useradministration und der BUM - Userzuweisung zur Verfügung. Im nächsten Schritt werden Rollen und User zu sogenannten Rollen- und Usergruppen zusammengefasst. Mögliche Gruppen wären: AZUBIS 1. / 2. / 3. Lehrjahr, Standard - Buchhalter, Buchhalter mit Monatsabschluss, Buchhalter mit Jahresabschluss, Einkäufer, Chefeinkäufer, Vertriebsleiter DE – UK – CH, usw. Die Gruppierung mit der zutreffenden Beschreibung "was drauf steht ist auch drin", kann wenige Stunden, Tage bis Wochen dauern, da in der Regel interne Abstimmungen zu treffen sind. Zur weiteren Gruppierung und als Struktur für die Antragstellung haben wir eine weitere logische Einheit, die Matrix, eingeführt. Die Matrix bezieht sich auf ein bestimmtes Zielsystem. In ihr sind Rollen und User und deren Gruppen festgehalten. Eine Matrix kann z. B. für den Vertrieb UK sein. In dieser Matrix werden alle Rollen und User hinterlegt, die für den Vertrieb UK benötigt werden. Sie können nun Ihre Freigabestrategie für den Vertrieb UK festlegen: Wer wird Antragsteller, wer wird Freigeber, bedürfen bestimmte Rollen oder User einer zusätzlichen Freigabe, wer nimmt sich neuen Usern an, usw. Die Gruppierung der Matrizen mit der zutreffenden Beschreibung was drin ist kann wenige Stunden, Tage bis Wochen dauern, da in der Regel interne Abstimmungen zu treffen sind. Sind die Matrizen erstellt, können Rollen Usern zugewiesen werden. Aufgrund der administratorischen Einstellungen können nun Anträge gestellt und freigegeben werden. Im äußersten Fall kann ein User allen Rollen aus einer Matrix, oder eine Rolle allen Usern, zugewiesen werden. Die Matrix kann somit als geschützter Bereich angesehen werden, der Rollen und User von einander trennt und dadurch voreinander schützt. Zuweisungen ohne entsprechende Rechte sind über eine Matrix hinaus nicht möglich. Sind die Vorarbeiten geleistet, so wäre es möglich, einen neuen Basismitarbeiter auf allen Systemen einzurichten und diesen mit den entsprechenden Basisrechten auszustatten. Der effektive Zeitaufwand für diese Arbeit beträgt nur wenige Minuten. Fazit Sobald organisatorische Abstimmprozesse in Ihrem Unternehmen einzuhalten sind, werden diese die Projektlaufzeit direkt beeinflussen. Sich Abstimmen kostet einfach Zeit. Mit der BUM - Software werden Sie nur einen Bruchteil der Zeit aufwenden den Sie gegenüber der herkömmlichen Methode mit PFCG und SU01 für ein Berechtigungsprojket hätten aufwenden müssen. Lesen Sie weiter bei BUM Vorteile auf dieser Seite. |